Informationen über den Autor

Mein Name ist Andreas Prün. Ich wurde geboren in der Oberpfalz, ca. 30 Km südöstlich von Nürnberg. Schon als 10jähriger wollte ich, aus mir bisher unerfindlichen Gründen, irgendetwas tun, was normalerweise nur Erwachsene tun. Ich wollte etwas malen, zeichnen, irgendwie kreativ sein. Doch leider erwies sich meine Geschicklichkeit zu Buntstiften und Pinsel nicht als besonders erwähnenswert. Also überlegte ich, was ich sonst machen könnte. Und da fing ich an, zu schreiben.

Meine erste Geschichte war knapp eine Seite lang. MIt dem Schulfüller geschrieben handelte sie von einem Orangenkern, der den Weg von Wachsen in der Frucht, über die gefährliche Begegnung mit einem Küchenmesser beim Zerschneiden der Orange, bis zum achtlosen Landen in die Abfalltonne handelte. Aber schließlich fiel der Kern knapp neben der Mülldeponie auf fruchtbaren Boden und freute sich. So konnte er schließlich zu einem wünderschönen, neuen Orangenbaum heranwachsen.

Nun ja, heute betrachtet wohl mehr als lächerlich. Aber für einen Zehnjährigen doch eine schöne Geschichte.

Zwei Jahre später widmete ich mich dem Umweltschutz und der unaufhörlichen Diskussion über die Atomkraftwerke. Ich schrieb einen Geschichte über einen Architekten, der durch eine illegal abgelagerte, radioaktive Substanz langsam in den Wahnsinn verfällt. Albträume und wirre Phantasien plagten ihn, bis er schließlich starb. Und das, obwohl er in Wirklichkeit gar nicht krank war. Die Angst über die Radioaktivität alleine war es, die ihn das Leben kostete.

Diese beiden Geschichten existieren heute nur noch in meiner Phantasie. Die handgeschriebenen Blätter gingen durch einen Umzug verloren.

Als dann mein erster Computer kam, legte ich den Füller beseite und begann, auf dem PC zu schreiben. Meine nächste Geschichte zog sich bereits über 100 Seiten und handelte von einem gewaltätig geführten Kinderheim in den 80iger Jahren. Mehr will ich dazu nicht verraten. Ich möchte den Roman neu aufarbeiten und eventuell später veröffentlichen.

Ich las als Kind sehr viel. Dadurch, so denke ich, eignete ich mir Redewendungen, schriftliche Ausdrucksweise und Umschreibungen an, die ich heute bestens verwerten kann.

Ich schreibe meistens, wenn ich alleine bin. Bei schlechten Wetter am liebsten. Mein einzigstes Problem ist mein Druchhaltevermögen. Oft fehlt mir die Lust. Und wenn ich Lust habe, dann fehlt mir die Zeit. Trotzdem vergeht kein Tag, ohne an meine Geschichten und Romane zu denken. Ich phantasiere sie weiter, male mir aus, was als nächstes passieren wird, und füge die Teile schließlich zusammen. So entstanden nach und nach die Erzählungen.

Eine schöne Zeit wünscht Ihnen

Prün Andreas